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Tiefziehmaterial

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Tiefziehmaterial

Das "Tiefziehen" oder auch "Thermoformen" dient der Umformung thermoplastischer Kunststoffe. Wenn ein Kunststoff zum Tiefziehen verwendet werden soll, werden für das Verfahren Halbzeuge eingesetzt, also vorgefertigte Platten aus verschiedenen Materialien.


Dünnere Halbzeuge nennt man "Folien", ab mehr als ca. 1,5 mm werden sie "Platten" genannt. 
Als Tiefziehmaterial dienen dabei eine Vielzahl von Kunststoffen. Obwohl Sie im Prinzip jeden Kunststoff zum Tiefziehen verwenden können, gibt es einige, die besonders häufig benutzt werden. Welchen Kunststoff Sie zum Tiefziehen verwenden sollten, hängt natürlich vor Allem vom Einsatzzweck ab.

 

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PVC


Polyvinylchlorid ist besonders haltbar, robust und beständig. Nur besonders starke Säuren können es ernsthaft in Gefahr bringen. PVC nimmt fast kein Wasser auf und ist leicht einzufärben. Es wird wird in "Hart" (PVC-U) und "Weich" (PVC-P) unterteilt, die jeweils für verschiedene Zwecke geeignet sind. Als Kunststoff zum Tiefziehen sind beide geeignet. Früher war es das am häufigsten verwendete Tiefziehmaterial, bevor es von den anderen verdrängt wurde. Es wird besonders im Bausektor gerne verwendet, beispielsweise als Grundstoff für Rohre oder Fensterprofile.

Da es über sehr gute Isoliereigenschaften vefügt, wird es oft für Stromkabel und für Einsätze im Freien, oder unter Putz verwendet.

Video: Kunststoffplatten 

 

PET


Abkürzung für "Polyethylenterephthalat". Unter anderem werden Folien, Textilfasern und Kunststoffflaschen oft aus PET hergestellt. Es ist einer der bedeutendsten und am häufigsten verwendeten Kunststoffe. Seine Eigenschaften machen es zu einem besonders beliebten Tiefziehmaterial.

PET-C ist teilkristallin und besitzt eine hohe Festigkeit, allerdings keine große Schlagfestigkeit. Es hat eine gute Abreibfestigkeit, und nur eine geringe Neigung zur Verformung durch Kriechen. PET-A besitzt eine höhere Schlagzähigkeit und Stabilität, ist aber weniger hart und verträgt nicht so hohe Temperaturen wie PET-C. PET ist beständig gegen eine Vielzahl von verdünnten Säuren und anderen Flüssigkeiten, und eignet sich daher gut als Verpackungsmaterial. Weitere häufige Einsatzgebiete sind elektronische Kleinteile, als Trägermaterial für Schreibfolien, oder für Möbelbeschläge und Zahnräder.

PS



Polystyrol ist ein weiterer Kunststoff, der zum Tiefziehen geeignet ist. Es wird in bestimmten Formen als Schaumstoff eingesetzt. PS ist relativ preiswert und sehr weit verbreitet, besonders in der expandierten Form. In dieser Form ist es weiß, undurchsichtig, relativ elastisch, und hat eine geringe mechanische Festigkeit. In seiner festen Form ist es durchsichtig, hart und schlagempfindlich. Das Material ist allgemein nicht sehr hitzebeständig, und auch UV-Strahlung lässt es schnell spröde werden.


Das Haupteinsatzgebiet von Polystyrol ist die Wärmedämmung beim Gebäudebau. Es wird auch häufig als Verpackungsmaterial und bestimmte Arten von Rettungswesten verwendet. Unter Umständen kann es auch als Lebensmittelverpackung benutzt werden. Auch als Baumaterial für den Modellbau oder Kulissen ist es beliebt.